Seit Jahrzehnten sind Tankgutscheine eine übliche Gehaltsbelohnung für Mitarbeiter.

Arbeitgeber stellen gerne Papierkraftstoffgutscheine für regelmäßig fahrende Mitarbeiter zur Verfügung, die an bestimmten Tankstellen eingelöst werden können. Einige Tankstellenketten bieten jetzt auch wiederaufladbare Karten als Tankgutscheine an. Gegenüber einer Gehaltserhöhung hat dies einen großen Vorteil, dh dem Mitarbeiter steht mehr Netto zur Verfügung. Es ist wichtig, dass die derzeitige Steuervergünstigung von 44 Euro pro Monat nicht überschritten wird und keine Barzahlung erfolgt. (Artikel 11 EStG, § 8 Abs. 2). Sie können den Tankgutschein im Unternehmen folgendermaßen verwenden: Option 1: Übergeben Sie den Kraftstoffgutschein als Arbeitgeber, Sie können den Gutschein an der Tankstelle kaufen und dem Mitarbeiter geben. An der Tankstelle können Mitarbeiter bis zu 44 Euro pro Monat umtauschen. Um monatliche Gutscheine zu sparen, können Sie Ihren Mitarbeitern eine (einmalige) Tankkarte ausstellen. Diese Kosten können dann jeden Monat bis zu einem Höchstbetrag von 44 Euro aufgewendet werden. Dies vermeidet die „Zettelwirtschaft“ oder reduziert ihn zumindest. Es gibt nur drei Hauptnachteile des Tankgutscheins. Einerseits sind sie zeitaufwändig und managementintensiv, da Arbeitgeber Gutscheine im Voraus an Tankstellen kaufen und an Mitarbeiter weitergeben müssen. Andererseits sind diese Tankgutscheine normalerweise an Tankstellen oder Tankstellenketten gebunden, so dass sie sehr unflexibel sind. Darüber hinaus sind auch Mitarbeiter benachteiligt, die kein Auto haben, und Mitarbeiter, die gerne Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um zur Arbeit zu gelangen. Im Zeitalter des Klimawandels und der Elektrofahrzeuge müssen Sie sich auch fragen, ob die klassischen Kraftstoffgutscheine noch aktuell sind. Im Rahmen von Sachleistungen können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern Steuer- und abgabefreie Sachleistungen (einschließlich Tankkarten und Kraftstoffgutscheine) gewähren. Gegenüber einer Gehaltserhöhung hat dies einen großen Vorteil, dh dem Mitarbeiter steht mehr Netto zur Verfügung. Es ist wichtig, dass die derzeitige Steuervergünstigung von 44 Euro pro Monat nicht überschritten wird und keine Barzahlung erfolgt. (Artikel 11 EStG, § 8 Abs. 2). Die Änderungen der jährlichen Steuergesetze für 2019 und 2020 sind wichtig: Wenn der Gutschein dem Inhaber nur den Kauf von Waren und Dienstleistungen erlaubt, kann der Gutschein vor dem 31. Dezember 2021 als physische Leistung bestätigt werden. Ab dem 1. Januar 2022 müssen Gutscheinkarten auch dem sogenannten ZAG-Standard entsprechen. Darüber hinaus wurde die Steuerbefreiungsgrenze für Sachleistungen zu diesem Zeitpunkt von 44 Euro auf 50 Euro angehoben.

Jetzt anfragen