Die Berechnung des geldwerten Vorteils ist individuell je nach Sachleistung vorzunehmen.

Der geldwerte Vorteil ist überwiegend eine Sachleistung des Arbeitgebers, welche er neben dem Gehalt eines Arbeitnehmers zusätzlich erbringen kann. Dies können Rabatte, Firmenwagen, die private Nutzung von IT-Geräten oder kostenlose Mittagessen in der Cafeteria sein. All diese Annehmlichkeiten haben den Mitarbeitern sogenannte finanzielle Vorteile gebracht und gelten daher als geldwerte Vorteile. Als finanzielle Leistung dabei ist immer der Betrag, den Mitarbeiter in Sachleistungen investieren müssten, wenn sie ihn selbst beziehen würden, anzusehen. Nach Artikel 8 des Einkommensteuergesetzes gelten Geldleistungen im Zusammenhang mit Sachleistungen immer als Einkommen. Daher unterliegen die Einkünfte der Besteuerung wie auch der Sozialversicherung. Auf den ersten Blick scheint die korrekte Berechnung der Versteuerung des geldwerten Vorteils eine Herausforderung zu sein. Allerdings wirkt die Berechnung des geldwerten Vorteils komplizierter als sie tatsächlich ist. Die wichtigsten Grundregeln bei geldwerten Vorteilen umfassen, dass Sachbezüge bis zu einem monatlichen Wert von 44 Euro steuerfrei sind, dass sich der geldwerte Vorteil für den Firmenwagen an der Ein-Prozent-Regelung oder am Fahrtenbuch berechnet beziehungsweise orientiert oder dass Belegschaftsrabatte bis zu vier Prozent des Rabatts, maximal 1.080 Euro jährlich ebenfalls steuerbefreit sind. Im Falle von Geldleistungen wie auch Zulagen müssen weiterhin folgende Sachleistungen berücksichtigt werden: Für jede finanzielle Leistung gibt es Zulagen. Wie hoch die individuelle Befreiung ist, hängt von den jeweiligen Sachleistungen ab. Mitarbeiter, welche häufig reisen und währenddessen Prämienmeilen sammeln, können diese Prämien mit einer jährlichen Steuerbefreiung von 1.080 € für private Zwecke nutzen. Als Arbeitgeber können Sie jedoch darauf bestehen, Prämienmeilen für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Der Aspekt des Mitarbeiterrabattes ist mit 1.080 Euro ebenfalls steuerfrei. Wenn der endgültige Betrag trotz des Nachlasses des Arbeitnehmers jedoch höher ist als die Steuervergünstigung, handelt es sich um eine steuerpflichtige finanzielle Leistung. Rabatte von Drittanbietern müssen besonders vorsichtig behandelt werden. Denn es ist wichtig sicherzustellen, dass Mitarbeiter im Arbeitsverhältnis keine Dienstleistungen für ein anderes Unternehmen erbringen.

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