Sachleistungen sind in erster Linie alle Arten von Waren oder Dienstleistungen, die Mitarbeiter vom Unternehmen erhalten, mit Ausnahme des Gehalts.

Wenn Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern steuerfreie Löhne und Sozialversicherungslöhne gewähren möchten, können so genannte Sachleistungen in Anspruch genommen werden. Die Idee ist, dass Mitarbeiter keinen Teil ihres Gehalts von ihrem Chef als Barzahlung erhalten, sondern als Produkt oder Dienstleistung. Zum Beispiel: Restaurantschecks, Tickets für Bundesligaspiele oder Zuschüsse für einen Fitnessstudiovertrag. Ziel ist es, den Mitarbeitern ein höheres Nettoeinkommen zu ermöglichen. Es gibt jedoch einige Fallstricke bei der Optimierung der Nettolöhne. Da der Chef zusätzlich zum normalen Gehalt eine Vergütung zahlen muss, ist das zusätzliche Gehalt steuerfrei oder kann pauschal besteuert werden. Diese Anforderung gilt nicht für andere Arbeitgeberleistungen. Je nach Art des Gutscheindesigns können die Unternehmensmarke und die Mitarbeiterbindung sehr einfach realisiert werden. Praktiker der Lohnbuchhaltung betrachten Gutscheine nach wie vor als Anreizinstrument mit einer gewissen Skepsis. Schließlich ist in Deutschland nicht alles einfach, insbesondere die Gestaltung von Incentives ohne Steuerabgaben. Im Jahr 2020 haben sich auch die Steuervorschriften für steuerbefreite Leistungen in Form von Zertifikaten geändert. Der einfachste Weg, steuerfreie Anreize zu entwickeln, besteht darin, die monatliche Sachzulage für jeden Mitarbeiter auf 44 Euro zu begrenzen. Nach dem Einkommensteuergesetz sind die monatlichen Sachleistungen für Arbeitnehmer bis 44 Euro steuerfrei (EStG Artikel 8 Absatz 2 Satz 9). Nach dem „Social Insurance Remuneration Regulations“ (SvEV) ist die Sozialversicherung ebenfalls steuerfrei (SvEV Artikel 3 Absatz 1 Absatz 3). Wenn Sie Mitarbeitern monatlich Gutscheine im Wert von höchstens 44 Euro ausstellen, sind diese Gutscheine erst seit 2020 steuerfrei (in jedem Fall wird auch das fällige Gehalt gezahlt) (Artikel 8 Absatz 2). der zweite halbe Satz) EStG). Mit dem am 22. Dezember 2020 verabschiedeten jährlichen Steuergesetz 2020 wird erstmals die gesetzliche Definition des „ohnehin fälligen Lohns“ erfüllt. Tatsächlich ist es Leistung kann nicht durch Löhne ausgeglichen werden, Das Recht auf Löhne wird nicht durch die Leistung gemindert, Gewähren Sie keine anderen Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Nutzung oder dem Zweck als der vereinbarten zukünftigen Lohnerhöhung. Wenn die Leistungen ausgesetzt werden, erhöhen sich die Löhne nicht. Geben Sie Gutscheine an Mitarbeiter aus, liegen seit 2020 nur dann Sachzuwendungen vor, wenn die Gutscheine ausschließlich auf den Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Abs. 1 Nr. 10 ZAG erfüllt sind.

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