Die Pauschalversteuerung richtet sich nach externen Merkmalen der Steuerpflichtigen, wie z.B. der Wohnsitz oder die Staatsbürgerschaft und basiert nicht auf dem Steuerprinzip.

Die Pauschalsteuer (auch Umfragesteuer genannt) ist für alle Bürger gleich. Sie alle zahlen den gleichen Steuerbetrag. Die feste Steuer bezieht sich auf die externen Merkmale des Steuerpflichtigen (wie Wohnsitz oder Staatsbürgerschaft) und berücksichtigt nicht die finanzielle Situation des Einzelnen. Die Pauschalbesteuerung basiert daher nicht auf dem Steuerprinzip. Es wird normalerweise zur Vereinfachung verwendet, um zu vermeiden, dass der Verwaltungsaufwand für die Steuerberechnung und -erhebung größer ist als die Steuer selbst, und es gibt viele Steuern mit einem einheitlichen Steuersatz. Für Kurzzeitbeschäftigte beträgt der Pauschalsteuersatz 25% zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag, der an die zuständige Steuerabteilung zu zahlen ist. Wenn der Arbeitgeber beschließt, kein einheitliches Steuersystem einzuführen, muss er Steuern auf das Arbeitsentgelt gemäß der Lohnsteuerkarte der Kleinstarbeiter und der Lohnsteuerkategorie erheben. In der fünften und sechsten Steuerkategorie ist die Steuer zu zahlen, auch wenn das Einkommen sehr niedrig ist, während der größte Teil des Einkommens in der ersten bis vierten Steuerkategorie steuerfrei ist.

In einigen Fällen können Arbeitgeber vereinfachte Verfahren zur Berechnung der Lohnsteuer verwenden. In diesen Fällen wird die Lohnsteuer zum gesetzlichen Steuersatz oder zum durchschnittlichen Steuersatz erhoben, nicht zum persönlichen Steuersatz des Arbeitnehmers. Die auf diese Weise gezahlte einheitliche Steuer ist endgültig. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer das pauschale Einkommen nicht mehr in seiner Einkommensteuererklärung angeben muss. Beispiele für solche einmaligen steuerpflichtigen Zahlungen sind kostenlose oder ermäßigte Mahlzeiten, Löhne während Firmenveranstaltungen, Erstattung zusätzlicher Essenskosten und Renten für Mitarbeiter und ihre Angehörigen. In diesen Fällen beträgt der Pauschalsteuersatz 25%. Arbeitgeber können Reisekosten zwischen Arbeit und Beruf mit einem pauschalen Steuersatz von 15% sowie kostenlose oder ermäßigte Transportkosten zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz der Arbeitnehmer subventionieren. Neben dem normalen Gehalt müssen diese Leistungen auch erbracht werden und dürfen die Werbekosten nicht überschreiten.

Wenn der Arbeitgeber die Pensionskasse zugunsten des Arbeitnehmers zahlt, kann er die Lohnsteuer zu einem festen Satz von 20% bis maximal 1.752 Euro zahlen. Wenn damit sichergestellt wird, dass künftige Beiträge die jährliche Grenze von 1.752 Euro überschreiten, enthalten die über diesen Teil hinaus gezahlten Beiträge nicht den einheitlichen Lohnsteuersatz. Sonderzahlungen dieser Pensionskassen werden pauschal mit 15% besteuert. Wenn Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer eine Gruppenunfallversicherung bezahlen, können diese Beiträge pauschal mit 20% besteuert werden.

 

 

 

 

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