Die Geldkarte ist ein Prepaid-Zahlungsmittel welches als elektronischer Kleingeld-Ersatz fungiert.

Geldkarten sind elektronische Geldbörsen, die überwiegend von teilnehmenden Kreditinstituten und Banken ausgegeben werden. Sie ermöglichen bargeldloses Offline-Bezahlen geringer Bargeldbeträge an diversen Akzeptanzpunkten. Laden Sie dazu zunächst den Kreditbetrag auf einen Chip, der sich normalerweise auf der EC-Karte befindet. Der Zahlungsvorgang selbst erfordert keine Benutzeridentifikation durch eine PIN oder Unterschrift. Sie können bis zu 200 Euro Guthaben auf den Chip laden. Daher ist das Prinzip der Karte sehr einfach. Kleine Geldbeträge sollten ohne Bargeld bezahlt werden, indem der entsprechende Betrag im Voraus auf die Karte geladen wird. Wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, müssen Sie normalerweise keine Geldkarte im Voraus beantragen, da der Chip bereits in die EC-Karte integriert ist und verwendet werden kann. Wenn Ihre Girokarte keinen Chip oder ein entsprechendes Symbol hat, können Sie sich an Ihre Bank wenden. Mit diesem Chip erhalten Sie jedoch keine EC-Karten mehr von Banken, die das System nicht mehr unterstützen. Dann können Sie eine vom Konto unabhängige Bankkarte auswählen, beispielsweise über die offizielle Website der Bank. Als Kunde fallen für die Verwendung einer Geldkarte normalerweise keine Gebühren an. Händler, die dieses Zahlungssystem anbieten, können ihre Verkäufe nach Abzug von 0,3% der Gebühr gutschreiben. Abhängig von der Karte oder Institution müssen Sie möglicherweise an einem Geldautomaten oder Terminal aufladen. Neben Geldkarten kann der Chip auch andere Funktionen enthalten, beispielsweise elektronische Tickets. Als Kunde müssen Sie auch für diese Funktionen keine zusätzlichen Gebühren zahlen. Gemäß Gesetzesbeschluss §8 des Einkommenssteuergesetztes des Bundestags werden neben Gutscheinen auch die Geldkarte als Ausnahme klassifiziert, welche nicht als Geldeinnahme zu betrachten ist sobald darüber ausschließlich Waren oder Dienstleistungen konsumiert werden können. Dahingehend wären alle weiteren Kartenlösungen als Sachbezug nicht mehr zulässig. Steuerlich kann der Begriff der Geldkarte nicht definiert werden. Allgemeingültig handelt es sich dabei jedoch um einen Kleingeld-Ersatz wie auch ein Prepaid-Zahlungsmittel, welches auf der Vorderseite mit einem Chip versehen ist und auf der Rückseite ein GeldKarten-Logo aufweist.

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